◦ Unsere Geschichte · Savo → Tahko
Vom CEO zum eigenen Hof
Jahrelang sah mein Leben auf dem Papier erfolgreich aus — die Firma, der Titel, das Einkommen, das Tempo der Startup-Welt. Doch je effizienter das moderne Leben wurde, desto zerbrechlicher fühlte es sich an. Alles hing an einem einzigen Faden: ein Job, ein Einkommen, ein System, das perfekt funktionieren musste.
Der Moment, der alles änderte
Ich hatte das Hamsterrad satt — es führt nirgendwohin. Wenn der einzige Sinn des Lebens darin besteht, Geld zu verdienen und auszugeben, ist es eine leere Hülle. Bald frisst allein das Rennen nach Geld die ganze Zeit, Energie und Seele. Die Welt wirkt heute außerdem instabil und zerbrechlich, wenn alles auf Technik gebaut ist. Mir wurde klar: Würden die Supermärkte eine Woche stillstehen, hätten die meisten Menschen — ich eingeschlossen — für ein paar Tage Essen und keine Ahnung, was dann. Dieser Gedanke ließ mich nicht mehr los. Ich wollte kein Leben, in dem ich nicht auf eigenen Füßen stehen kann. <a href="/de/warum-selbstversorgung">Die vollständige Begründung und die Zahlen dahinter stehen auf der Selbstversorgungs-Seite</a>.
Der Sprung
Also bin ich gegangen. Meine Frau Kristiina und ich haben die Stadt verlassen und einen verlassenen Hof auf dem finnischen Land wieder aufgebaut — und dabei gelernt, anzubauen, zu bauen, zu reparieren und uns selbst zu versorgen, fast bei null beginnend. Ich habe so gut wie keine Fähigkeiten, aber ich werde sie lernen. So frei habe ich mich noch nie gefühlt. Es ist auch das Härteste, was ich je getan habe, und niemand warnt einen, wie brutal das erste Jahr ist.

Was ich aufbaue
Ein langsameres, selbstversorgendes Leben mit weniger Abhängigkeit von zerbrechlichen Systemen — einen funktionierenden Hof und ein kleines Vermietungsgeschäft in einer alten Schule, das diesen Lebensstil trägt. Und Schritt für Schritt eine Rauchsauna und eine Räucherei, teils gemeinsam mit denen gebaut, die uns folgen. Ich filme alles ehrlich: die Zweifel und die Geldsorgen genauso wie die Sonnenuntergänge.
Warum "Loop of Freedom"
Weil Freiheit kein einmaliger Ausbruch ist — sie ist eine Schleife, die man immer wieder wählt: bauen, lernen, scheitern, wachsen und mit beiden Füßen auf dem eigenen Boden bleiben. Wenn dieser Drang auch in dir steckt, bleib dabei — oder werde Teil davon und besuch uns. Du kannst mit anpacken; die Arbeit auf dem Hof geht nie aus — frag einfach Jani, was zu tun ist.
"Siebenmal fallen, achtmal aufstehen." Durchhalten — mein Motto.
